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Französisches Lacaune Milchschaf

Das Lacaune, benannt nach einer kleinen Stadt im Süden Frankreichs, welche im Gebirge des Monts Lacaune ca. 800 Meter ü.d.M. liegt. Es ist ein mittelschweres, hornloses Schaf mit einer Schulterhöhe von 70 – 80 cm. Der Kopf ist lang und schlank, mit geradem oder leicht ramsigen Profil. Das Gesicht ist mit feinem, glänzendem Haar bedeckt. Die Augen sind groß, deutlich und von schwach hellgelber Farbe. Die Ohren sind lang und vorzugsweise horizontal abstehend. Die Brust ist tief zwischend den Vorderbeinen angesetz, der Rumpf ist lang und voluminös mit deutlicher Rippenwöllbung und breitem Rücken. Die Rückenlinie soll von der Halsbasis bis zum Schwanzansatz gerade sein. Der Schwanz ist lang, zylindrisch geformt und bewollt. Die Fellfarbe ist
weiß, allerdings sind kleinere Pigmentflecken erlaubt. Schwarze Tiere sind eher die Ausnahme. Im Gegensatzt zu den ostfriesischen Milchschafen sind die Lacaune kurzwollige Schafe. Hals und bauch sind in der Regel gar nur mit einem Flaum bedeckt.
 
Das Ostfriesische Milchschaf

Das Ursprungsland des Milchschafes ist Ostfriesland, wo es schon 1530 als Rasse urkundlich erwähnt wurde. Als sicheres Erkennungszeichen gilt der nackte Schwanz. Der hornlose längliche Kopf und die Beine sind ebenfalls frei von Wolle und mit glänzendem weissem Haar bedeckt. Die langen nach vorn gerichteten Ohren sind dünn und fleischfarben durchscheinend. Das Ostfriesische Milchschaf ist ein langwolliges Schaf und somit als Dreinutzungsrasse (Milch, Fleisch, Wolle) anzusehen. Bei der Zucht wird auf eine hinreichende Bemuskelung, auf einen großen Rahmen, Widerstandsfähigkeit, Euterform und Milchleistung geachtet. Gezüchtet wird in den Farbschlägen weiss und schwarz.

Zu seinen Vorzügen gehören Widerstandsfähigkeit, Frühriefe, eine hohe Fruchtbarkeit und Frohwüchsigkeit. Vom Marschaf abstammend liebt es die fetten Weiden und ein eher gemässigtes Klima.